Studium Verkehrslogistik

 

Beschreibung

Im Studium Verkehrslogistik liegt der Fokus auf Transport und Verkehr. Studenten erfahren währenddessen alles, was sie zur Organisation des komplexen Gütertransports sowie Warenverkehrs auf der ganzen Welt wissen müssen.

Der Logistik-Studiengang beschäftigt sich mit dem Transportnetzwerk und der Infrastruktur, welche eine globale Mobilität erlauben und bringt begehrte Experten hervor, die für eine störungsfreie Verkehrslogistik unverzichtbar sind. Erfolgreiche Absolventen profitieren von besten Karrierechancen.

Studieninhalte

Typische Inhalte des Studiengangs im Überblick:

  • BWL
  • Logistik
  • Grundlagen des Verkehrs
  • Verkehrsgestaltung
  • Verkehrspolitik
  • Verkehrslogistik
  • Verkehrsbetriebslehre
  • Transporttechnologie
  • Mobilität
  • Speditionswesen
  • Kommunikation

Der Bachelor-Studiengang ist von den Schwerpunkten Logistik, Technik und BWL geprägt und kann thematisch unterschiedlich ausgerichtet sein. Technik, Verkehrswirtschaft, Schiffsverkehr und Luftverkehr bilden dabei die führenden Fachrichtungen, die wiederum auf individuelle Berufsbilder abzielen. Steht Schiffsverkehr im Mittelpunkt, ist der Studiengang auf die maritime Logistik ausgerichtet. Seefahrt, Hafenwirtschaft und Nautik spielen dann eine übergeordnete Rolle. Beim Verkehrslogistik-Studium mit Schwerpunkt Luftverkehr dreht sich wiederum alles um den Luftverkehr. Bei der Wahl von Hochschule und Studium ist daher ein wachsamer Blick auf die Ausrichtung unverzichtbar.

Beim Masterstudiengang geht es um Spezialisierung und die Vorbereitung auf höhere Positionen innerhalb von Unternehmen der Verkehrslogistik.  Beispielsweise können sich Studenten damit auf Luftfahrt, Seefahrt oder das Verkehrsinfrastrukturmanagement fokussieren.

 

Varianten, Dauer und Ablauf

Das Verkehrslogistik-Studium wird derzeit in folgenden Varianten angeboten:

  • Vollzeit (hauptberuflich studieren)
  • Berufsbegleitend (Studieren in Teilzeit, Präsenz- oder Fernstudium)
  • Dual (Praxis- und Theorieteil halten sich die Waage)

Das Angebot an dualen und berufsbegleitenden Studiengängen ist jedoch noch sehr knapp.

Bachelor-Studiengänge dauern maximal sieben Semester. Das Grundstudium wird von einem Hauptstudium ergänzt. Praktische Erfahrungen werden in der Regel über ein Praktikum gesammelt. Für das Masterstudium sind drei bis vier Semester vorgesehen.

Voraussetzungen

Für einen Bachelor-Studiengang braucht es Abitur oder Fachabitur. Kommt ein Numerus Clausus (NC) zum Einsatz, ist der Zugang erst mit einem bestimmten Notendurchschnitt möglich. Ergänzend dazu kann ein Praktikum erforderlich sein, das bereits vor Antritt des Studiums absolviert wird. Als Zulassungsberechtigung anerkannt, werden neben Abitur auch Bewerber mit Meisterprüfung, staatlich geprüfter Technikausbildung, Betriebswirt, fünfjähriger Berufserfahrung oder einer vergleichbaren Qualifikation. Voraussetzung für den Master ist ein Erststudium in einem themenverwandten Bereich. Bei großem Andrang setzen Hochschulen einen Notenschnitt ein, um die besten Bewerber auszuwählen.

Wichtige persönliche Interessen:

  • Mathematik
  • Wirtschaft
  • Naturwissenschaften
  • Technik
  • Logistik
  • Verkehr

Einkommen

Das durchschnittliche Jahreseinkommen kann zwischen rund 35.000 und 50.000 Euro liegen. Diese Angaben sollen jedoch lediglich als Orientierung dienen. Das tatsächliche Einkommen gestaltet sich abhängig von Branche, Region, Position und Arbeitgeber.

Jahresgehälter von 80.000 Euro und mehr sind mit ausreichend Berufserfahrung in leitenden Positionen keine Seltenheit.

 

Karriere

Verkehrslogistiker sind aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung und der Tatsache, dass es sich bei der Logistik um den drittgrößten Wirtschaftszweig in Deutschland handelt, überaus gefragte Fachkräfte. Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Sie können bei Reedereien, Speditionen, Fluggesellschaften, Logistikdienstleistern oder Betrieben aus Industrie und Handel passende Stellen finden. Neben Positionen in Verkehrsleitung, Beschaffungsmanagement oder ähnlichem sind unternehmensberatende Tätigkeiten denkbar.